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  • Brand auf chilenischer Antarktis-Station

    Ein Feuer auf der chilenischen Marine-Basis auf King George Island (Südshetland-Inseln, Antarktis) hat in der Nacht auf Donnerstag mehrere Gebäude zerstört. Die 10 dort stationierten Angehörigen der chilenischen Marine wurden nicht verletzt und wurden evakuiert. Das Feuer brach mitten in der Nacht im alten Teil der Station aus. Angefacht durch starke Winde, sprangen die Flammen schon bald auch auf die neueren Gebäude aus dem Jahr 2009 über. Löschversuche wurden durch die Feuerwehr des nahegelegenen Flugplatzes Teniente Marsh unterstützt, doch mit wenig Erfolg. Bei Mporgengrauen konnte das Feuer zwar gelöscht werden, doch nur noch rauchende Ruinen blieben übrig. Die Ursache des Feuer und die Höhe des Schadens werden zurzeit untersucht. Der Flug- und Schiffsbetrieb werden weitergeführt.

Die Galerie des Museums Payerne präsentiert bis zum 11. September 2011 einen Teil der «Cerny Inuit Collection», eine der bedeutendsten Sammlung von Inuit-Kunst weltweit. Die Ausstellung zeigt zeitgenössische Werke von Künstlern, die in den extremen Regionen von Kanada und Sibirien leben.

Pressekonferenz
An der Pressekonferenz führten Martha und Peter Cerny die Medienleute durch die Ausstellung.

Unter dem Titel «Fenster zum Norden» zeigen Martha und Peter Cerny nur einen Teil ihres Reichtums. Zu sehen sind welch hohes Niveau die künstlerische Kreativität der indigenen Menschen der nördlichen Polarregion hat, die wenig oder keine eigentliche Kunstausbildung haben. Privilegiert bei den Naturvölkern sind Materialien wie Stein, Walross-Elfenbein, Geweihe von Karibus, Walknochen und fossile Materialien. Durch diese Kunst möchten die Bewohner des Polarkreises den kulturellen Reichtum der Völker der Arktis ausdrücken.

Ausstellung Payerne
In der stilvoll hergerichteten Ausstellung sind viele Highlights zu sehen.

Begonnen hat alles vor 15 Jahren, als Martha und Peter Cerny über 120 undokumentierte Stücke kauften, darunter Stein- und Fischbeinskulpturen, Steindrucke und seltene Batikstoffe. Danach reisten sie mehrmals in den Norden Kanadas, nach Iqaluit, besuchten Künstler und kamen so der Inuitkunst näher. Einzigartig ist die Sammlung auch, weil die Objekte nicht nur von Kanada, Alaska und Grönland kommen, sondern auch aus dem russischen Chukotka.

Cernys ziehen mit ihrer Sammlung nicht nur die Aufmerksamkeit auf eine Kunst aus der wenig bekannten Welt des Nordens, sie organisieren auch andernorts Ausstellungen und halten Vorträge über die Arktis, ihre Menschen, ihre Kultur und Natur.

Ausstellung Besucher
Schön präsentieren sich die Steinskulpturen aus der kanadischen Arktis den Besuchern.

Galerie du Musée de Payerne

28. Mai – 11. September 2011

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag
10h - 12h und 14h - 18h
Tel: +41 (26) 662 67 04

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