×

Warnung

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 62
  • Grönland unterstützt Schweröl-Verbot in der Arktis

    Die Regierung in Nuuk hat bekanntgegeben, dass sie ein internationales Verbot von Schweröl in der Arktis aktiv unterstützen wird. Entsprechende Pläne hatte die Internationale Schifffahrtsorganisation IMO, die nun von der Regierung in Nuuk gutgeheissen wird. In einer Erklärung teilt die grönländische Regierung mit: "Naalakkersuisut hat sich entschlossen, aktiv an einem Verbot von Schweröl HFO in der Arktis via der UN IMO mitzuarbeiten. Das Verbot muss sowohl die Navigation wie auch den Transport von HFO in der Arktis umfassen." Verschiedene Umweltorganisationen haben den Schritt begrüsst und hoffen, dass weitere Regierungen, vor allem der Arktisanrainerstaaten folgen werden. Die Gründe für den Schritt begründet die Regierung mit dem nun vorliegenden Bericht des Ministeriums für Natur und Umwelt, welches die soziökonomischen, umwelt- und klimatechnischen Konsequenzen eines solchen Schrittes untersucht hatte. Die Regierung ist der Meinung, dass die Gefahren durch Umweltschäden höher sind als die Kosten, die durch das Verbot entstehen werden.

Im Streit um den arktischen Festlandsockel will Russland mit U-Boot-Missionen seinen Anspruch auf die dortigen Vorkommen untermauern.
Da grosse arktische Gebiete eisbedeckt seien, komme Unterwassermissionen eine besondere Rolle zu, sagte Oleg Burzew, Vizechef des russischen Marinestabs, am Montag zu RIA Novosti.
«Ob ferngesteuerte Tauchfahrzeuge von grosser Tauchtiefe oder U-Boote dafür zuständig sein werden, steht noch nicht fest. Jedenfalls werden U-Boote der Nordflotte entweder bei der Schelfforschung oder bei der Bewachung der an Russland grenzenden arktischen Gebiete zum Einsatz kommen», hiess es.
Alle Staaten am Nordpolarmeer, vor allem die USA, Grossbritannien, Dänemark und Kanada wollen laut Burzew zurzeit ihre Ansprüche auf Teile des Festlandssockels begründen.
«Auch Russland kann nicht abseits stehen. Die Arktis bedeutet für Russland nicht nur Öl- und Gasförderung, sondern auch ein Gebiet für U-Boot-Übungen», so Burzew.

russisches-Uboot

Russland bekundet Hoheitansprüche

Im August 2007 bekundete Russland mit dem setzen der russischen Flagge auf dem Grund des Nordpols auf über 4'000 Meter tiefe seine Hoheitsansprüche in diesem Gebiet. Die andern der Arktis angrenzende Staaten reagierten mit Empörung.

Russisches-Tauchboot

Nordpol-russische-Flagge