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  • Brand auf chilenischer Antarktis-Station

    Ein Feuer auf der chilenischen Marine-Basis auf King George Island (Südshetland-Inseln, Antarktis) hat in der Nacht auf Donnerstag mehrere Gebäude zerstört. Die 10 dort stationierten Angehörigen der chilenischen Marine wurden nicht verletzt und wurden evakuiert. Das Feuer brach mitten in der Nacht im alten Teil der Station aus. Angefacht durch starke Winde, sprangen die Flammen schon bald auch auf die neueren Gebäude aus dem Jahr 2009 über. Löschversuche wurden durch die Feuerwehr des nahegelegenen Flugplatzes Teniente Marsh unterstützt, doch mit wenig Erfolg. Bei Mporgengrauen konnte das Feuer zwar gelöscht werden, doch nur noch rauchende Ruinen blieben übrig. Die Ursache des Feuer und die Höhe des Schadens werden zurzeit untersucht. Der Flug- und Schiffsbetrieb werden weitergeführt.

Trotz heftigen internationaler Proteste werden immer noch Wale erlegt und ihr Fleisch gegessen. Umweltschützer berichten dass in der vermeintlichen Delikatesse Quecksilber, Chlorverbindungen und andere Umweltgifte stecken. Ob diese Erkenntnis dem Wale in Zukunft das Überleben sichert?


Wale und Delfine - schwimmende Giftcocktails

dolphin-meatDelfine und einige Walarten stehen am Ende einer langen Nahrungskette und reichern über ihr langes Leben hohe Giftstoffmengen an. Das Fleisch von Walen ist nach einem Report der Schutzorganisation Pro Wildlife oft zu giftig zum verspeisen. Die nationalen Grenzwerte für Quecksilber, die krebserregenden Chlorverbindungen PCB oder das Insektengift DDT würden zum Teil 5000-fach überschritten, berichtete die Pro Wildlife Sprecherin Sandra Altherr.

geraeuchertes-WalfleischDer Report soll auf der Jahrestagung vom 22. bis 26. Juni 2009 der Internationalen Walfangkommission (IWC) auf Madeira vorgestellt werden. Laut der Untersuchung leiden Volksgruppen, die Wal- und Delfinfleisch essen, häufiger an Gedächtnisstörungen, der Schüttellähmung Parkinson und Immunschwächen. Die Inuit in Grönland, Kanada und Alaska sind besonders betroffen, aber auch die Bevölkerung von Industriestaaten wie Japan oder auf den Färöer-Inseln seien gefährdet. In der Zwischenzeit haben die Gesundheitsbehörden der Färöer die Gefahr erkannt und warnen vor dem Verzehr von Walfleisch. In Grönland und Kanada schweigen die Behörden noch, angeblich aus kulturellen Gründen.

Delphin-im-Supermarkt

Bei den meisten Ureinwohnern, aber auch in Japan werden Wal- und Delfinprodukte teilweise roh verzehrt – die Konsumenten riskieren die bakterielle Erkrankung Brucellose. «Fast 40 Prozent des Zwergwal-Fleisches aus dem japanischen Walfang im Nordpazifik sind Brucella verseucht. Der Regierung in Tokio ist dies bekannt. Trotzdem wird das Fleisch verkauft», kritisiert die Biologin Altherr. In Japan werde Walfleisch sogar als Schulnahrung serviert, obwohl die Gesundheitsgefahren den Behörden bekannt sind.

Delfine-Faroe-Island
Geschlachtete Weissseitendelfine auf den Färöern.

Pro Wildlife