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  • Brand auf chilenischer Antarktis-Station

    Ein Feuer auf der chilenischen Marine-Basis auf King George Island (Südshetland-Inseln, Antarktis) hat in der Nacht auf Donnerstag mehrere Gebäude zerstört. Die 10 dort stationierten Angehörigen der chilenischen Marine wurden nicht verletzt und wurden evakuiert. Das Feuer brach mitten in der Nacht im alten Teil der Station aus. Angefacht durch starke Winde, sprangen die Flammen schon bald auch auf die neueren Gebäude aus dem Jahr 2009 über. Löschversuche wurden durch die Feuerwehr des nahegelegenen Flugplatzes Teniente Marsh unterstützt, doch mit wenig Erfolg. Bei Mporgengrauen konnte das Feuer zwar gelöscht werden, doch nur noch rauchende Ruinen blieben übrig. Die Ursache des Feuer und die Höhe des Schadens werden zurzeit untersucht. Der Flug- und Schiffsbetrieb werden weitergeführt.

Einigung

Beide Staaten hatten seit 1970 um eine Abgrenzung von rund 175.000 Quadratkilometern in der Barentssee verhandelt. «Wir haben gerade erst eine Einigung über die Grenzlinie in der Barentssee und im Nordpolarmeer erzielt,» teilte Stoltenberg mit. Die Entscheidung tangiere den Abbau von Ölvorkommen und den Fischfang in der Region. Medwedew drückte seinerseits die Hoffnung aus, dass die heutigen mündlichen Vereinbarungen schnellstens aufs Papier gebracht und von beiden Staaten unterschrieben werden. Russland erwarte, dass die Grenzziehung den Weg für neue gemeinsame Energieprojekte ebnen wird.

Stoltenberg lobte seine Verhandlungen mit Medwedew. «Wir haben unsere Zusammenarbeit in vielen Bereichen auf einen neuen Stand gebracht», sagte er auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Man habe sich unter anderem grundsätzlich darauf verständigt, künftig die Visapflicht für die Bewohner der Grenzgebiete beider Staaten abzuschaffen. Die neue Regelung solle für die Menschen gelten, die bis zu 30 km weit von der Grenze wohnen. An einem entsprechenden Vertrag werde bereits gearbeitet.

Grenzverlauf

Hintergrund: Öl- und Gasvorkommen, sowie Fischereirechte

Es geht um Öl, Gas und andere Rohstoffe: Durch die globale Erwärmung wird der arktische Ozean leichter zugänglich und damit auch die Bodenschätze, die sich dort befinden. Der norwegische Gaskonzern Statoil hat erst im Jahr 2007 ein grosses Erdgasfeld in der Barentssee eröffnet, der russische Gaskonzern Gasprom arbeitet schon länger an der Erschliessung des Schtokman-Gasfeldes, das eines der grössten Gasvorkommen der Welt sein dürfte.

In der Vergangenheit wurde der Streit auch im Bereich der Fischerei ausgetragen. Mehrmals wurden norwegische Fischer von der russischen Marine aufgebracht und mussten umgekehrt, weil sie in Gebieten gefischt hatten, die von Norwegen und Russland gleichzeitig beansprucht wurden.