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  • Brand auf chilenischer Antarktis-Station

    Ein Feuer auf der chilenischen Marine-Basis auf King George Island (Südshetland-Inseln, Antarktis) hat in der Nacht auf Donnerstag mehrere Gebäude zerstört. Die 10 dort stationierten Angehörigen der chilenischen Marine wurden nicht verletzt und wurden evakuiert. Das Feuer brach mitten in der Nacht im alten Teil der Station aus. Angefacht durch starke Winde, sprangen die Flammen schon bald auch auf die neueren Gebäude aus dem Jahr 2009 über. Löschversuche wurden durch die Feuerwehr des nahegelegenen Flugplatzes Teniente Marsh unterstützt, doch mit wenig Erfolg. Bei Mporgengrauen konnte das Feuer zwar gelöscht werden, doch nur noch rauchende Ruinen blieben übrig. Die Ursache des Feuer und die Höhe des Schadens werden zurzeit untersucht. Der Flug- und Schiffsbetrieb werden weitergeführt.

Die P+S Werften in Stralsund und Wolgast bauen fünf Spezialfrachter für Grönland. Die eisgängigen Schiffe für die Reederei Royal Arctic Line sollen bereits 2012 abgeliefert werden, wie eine Werftensprecherin am 28. Januar 2011 sagte. Die fünf sogenannten Arctic Cargo Vessels unterschiedlicher Bauart und Grösse ersetzen sechs ältere Schiffe der grönländischen Flotte. Sie sollen zur Versorgung küstennaher Orte und Forschungsstationen eingesetzt werden.

Neues_Schiff
Der grösste der Neubauten ist ein 113 Meter langes und knapp 23 Meter breites Schiff, das neben 600 Containern auch zwölf Personen zusätzlich zur Mannschaft transportieren kann.

Die P+S WERFTEN bauen 5 Spezial- Frachtschiffe unterschiedlicher Grösse für die grönländische Reederei ROYAL ARCTIC LINE A/S. Die Reederei startet damit ein erhebliches Flottenerneuerungsprogramm für Schiffe zum Einsatz in arktischen Gewässern als Zukunftsmarkt für die Schifffahrt. Die fünf neuen Schiffe werden zukünftig sechs ältere Einheiten ersetzen. Die vorrangige Aufgabe der Spezial-Frachter vom Typ Arctic Cargo Vessel (ACV) besteht in der Versorgung von Grönland sowie zur Wahrnehmung von Versorgungsaufgaben von arktischen und antarktischen Forschungsstationen. Bei dem grössten dieser Schiffe handelt es sich nicht nur um einen modernisierten, sondern um einen nach neuesten Ansprüchen und Erkenntnissen modifizierten Nachbau der MS «Mary Arctica», die seit 5 Jahren erfolgreich für die Reederei im Einsatz ist.

Royal_Arctica_im_Hafen
Die «Royal Arctica» im Hafen von Tasiilaq. In Grönland ist das Schiff das wichtigste Verkehrsmittel.

Die beiden kleineren Schiffstypen stellen komplette Neuentwicklungen dar und sind speziell für Be- und Entladung in unbefestigten Hafenbereichen kleinerer Siedlungen entlang der grönländischen Küste konzipiert. Gleichzeitig bieten diese Schiffe eine medizinische Grundversorgung für diese entlegenen Gebiete und tragen damit zur Erhöhung der Lebensqualität bei.

Entsprechend dieser Anforderungen besitzen alle 5 Schiffe eine hohe Eisklasse, können überdurchschnittlich viele Kühlcontainer transportieren und sind mit Bordkranen ausgerüstet. Schiffskörper, Maschine und Ausrüstung sind für Operationen mit Umgebungstemperaturen zwischen minus 35 und plus 36 °C konzipiert. Die Wahl des diesel-mechanischen Antriebes sowie der Manövriersysteme, der hohe Automatisierungsgrad und die leistungsstarken Stromerzeugungsanlagen ermöglichen ein hohes Mass an Flexibilität und Autonomie im Einsatz der Schiffe.

Mary_Arctica