Schwarzer Kaiserpinguin bei Filmaufnahmen entdeckt

Die grösste Pinguinart, Kaiserpinguine, brüten auf dem Festeis rund um den antarktischen

Kaiserpinguine gelten als die Ikonen der Antarktis. Keine andere Pinguinart bewegt so stark wie diese grösste Pinguinart, nicht zuletzt dank der speziellen Färbung. Der schwarze Rücken und der weisse Bauch sind herausragend und dienen gerade unter Wasser der Tarnung, der farbige Bereich wahrscheinlich der individuellen Erkennung. Diese schwarz-weiss Färbung ist charakteristisch für Pinguine. Da erscheint eine Abweichung besonders eigentümlich, vor allem eine komplett schwarze Färbung. Genau diese hat ein Filmteam der BBC bei der Erstellung einer Folge für die Hit-Serie «Dynasties» entdeckt.

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Fossile Spucke von antarktischem Schneesturmvogel erzählt dessen Geschichte

Die schneeweissen Vögel mit ihrem markanten schwarzen Schnabel sind echte Antarktisbewohner. Sie

Schneesturmvögel gehören zu Antarktika wie Gletscher und Pinguine. Die wunderschön weiss gefärbten Vögel sind die einzige Art, die auf Nunataks noch weit im Inland des antarktischen Kontinents brüten. Eine Besonderheit dieses Vogels ist sein Sekret, das er zum einen Nahrungsersatz für die Jungvögel verwendet, zum anderen als Verteidigung gegen Angreifer. Forscher aus Deutschland und Australien nutzen abgelagerte Sekrete, die mit der Zeit aushärten und beinahe fossilisieren, um mehr über diesen sehr speziellen Vogel zu erfahren und über die Vergletscherung Antarktikas.

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Junge Kaiserpinguine meistern Tücken der Antarktis besser als angenommen

Kaiserpinguine schlüpfen im Juli, mitten im Winter. Nach rund 4.5 Monaten müssen sie selber zur

Die Küken von Kaiserpinguinen haben keinen einfachen Start ins Leben. Geboren mitten im antarktischen Winter, werden die kleinen schon 5 Monate nach dem Schlüpfen gezwungen, ein eigenständiges Leben zu führen, ohne jedoch das Südpolarmeer vorher erlebt zu haben. Eine Studie von Forschern hat gezeigt, dass die Jungen härter sind als angenommen. Sie wandern weit in den offenen Ozean hinaus, um sich ein Polster anzueignen, bevor sie an die Packeisgrenze wandern, um alles über Packeis zu lernen.

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Antarktischer Eispanzer schmilzt schneller als bisher berechnet

Der antarktische Eisschild besteht tatsächlich aus zwei Teilen, einem westlichen und einem

Bisher betrachtete man den westantarktischen Eisschild als denjenigen Teil Antarktikas, der schneller und massiver vom Klimawandel beeinflusst wird, als die Ostantarktis. Doch einer brandneue Studie von internationalen Forschern rund um den bekannten Wissenschaftler Eric Rignot zufolge hat der Eispanzer Antarktikas in den vergangenen vierzig Jahren seinen Eismassenverlust versechsfacht. Ausserdem habe diese Schmelze den Meeresspiegel tatsächlich um 1.4 cm ansteigen lassen, schreiben die Forscher in ihrer Studie weiter.

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Neues Anlegeplatz für britische Antarktisstation Rothera gestartet

Die britische Station Rothera ist seit 1975 in Betrieb und beherbergt im Sommer rund 100 Leute, im

Die britische Antarktisstation Rothera ist die grösste der britischen Stationen und liegt auf der Adelaide-Insel am südlichen Ende der antarktischen Halbinsel. In Anbetracht der verstärkten Interessen an der Antarktis und dem Bau des neuen Flaggschiffes der British Antarctic Survey, der RSS Sir David Attenborough wurde beschlossen, auch die Hauptstation auszubauen. Vor allem der Anlegeplatz sollte für das im Bau befindliche Schiff gross genug sein. Nun ist ein Frachter mit über 4‘500 Tonnen Material für die erste Phase an der Station angekommen.

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Mini-Mücken auf subantarktischer Insel im Fokus der Forschung

Die subantarktischen Südorkney-Inseln sind extrem abgelegene Inseln mitten im Südpolarmeer. Auf

Die Antarktis ist aufgrund seiner Lage Millionen von Jahren isoliert gewesen. Arten, die sich dort niedergelassen hatten, mussten viele Anpassungen vornehmen, um an die unwirtlichen Bedingungen angepasst zu sein. Nun ist eine kleine, eingeschleppte Mückenart auf einer subantarktischen Insel in den Fokus der Forschung geraten. Die Auswirkungen der fluglosen Mücke auf das Ökosystem scheinen aber jetzt schon beträchtlich zu sein.

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Antarktische Meeresvögel verhungern langsam wegen steigender Fischerei

Die Zahlen der Pinguine und vieler anderer Seevögel sind in den letzten 40 Jahren zwischen 25 und

Die steigende Nachfrage nach billigem Fisch und Meerestieren hat die Fischereiindustrie mittlerweile auch ins Südpolarmeer getrieben. Dort aber kommen die Schiffe in den Clinch mit den Meeresvögeln und ihrem Bedarf an Nahrung. Durch immer effizientere Fangmethoden haben Pinguine, Seeschwalben und andere Seevögel immer weniger Nahrung und werden so entsprechend ausgehungert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von französischen und kanadischen Forschern.

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Der zahnlose Wal – Barten kamen erst nach den Zähnen

Viele Walarten ziehen jedes Jahr von den temperaten Gebieten Südamerikas, Afrikas oder Australiens

Eines der herausragenden Merkmale der grossen Wale ist ihre Ernährung. Gerade bei den Bartenwalen sind die namensgebenden Hornplatten im Mund einzigartig in der Tierwelt. Als Filtrierapparat entwickelt, helfen sie den Tieren, Krill in der Antarktis aus dem Wasser zu sieben und tonnenweise die Kleinkrebse zu vertilgen. Doch lange war die Entwicklung dieser Platten ein Geheimnis geblieben. Nun haben Forscher etwas Licht ins Dunkel gebracht. Brisant dabei: Wale verloren erst ihre Zähne und entwickelten erst danach die Barten.

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Tourismus und Naturschutz in der Antarktis können Hand in Hand gehen

Die Antarktis verzaubert jedes Jahr einige tausend Menschen mit einer beinahe unberührten Natur

Tourismus in den polaren Regionen nimmt stetig zu, obwohl man noch weit von Massentourismus entfernt. Die wilde ungezähmte Natur der Antarktis, die Tiere und die Landschaft ziehen tausende von Besuchern jährlich in ihren Bann. Gleichzeitig möchte die IAATO, der Verband der Antarktisreisenanbieter sicherstellen, dass «ihr» Tourismus die Antarktis so wenig beeinflusst wie möglich. Dass dies möglich ist, zeigt jetzt eine unabhängige Studie der Universität Michigan. Ihre Resultate belegen, dass in gut gemanagten Gebieten, in denen die Biodiversität hoch ist, auch ökologisch sinnvoller Tourismus besser betrieben werden kann und rentabel wird.

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Deutscher Eisbrecher „Polarstern“ auf Forschungsfahrt zum Larsen C Schelf

Die Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) ist das Arbeitspferd in der Polarforschung. Seine

Bald verlässt das Forschungsschiff „Polarstern“ seinen Heimathafen Bremerhaven Richtung Kapstadt, Südafrika. Damit beginnt die Antarktissaison, in der ozeanografische Arbeiten im Weddellmeer und die Versorgung der Neumayer-Station III, das Larsen C-Schelfeisgebiet sowie die Südlichen Shetlandinseln auf der Forschungsagenda stehen. Ende Juni 2019 wird das Schiff in Bremerhaven zurückerwartet.

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