Neues Anlegeplatz für britische Antarktisstation Rothera gestartet

Die britische Station Rothera ist seit 1975 in Betrieb und beherbergt im Sommer rund 100 Leute, im

Die britische Antarktisstation Rothera ist die grösste der britischen Stationen und liegt auf der Adelaide-Insel am südlichen Ende der antarktischen Halbinsel. In Anbetracht der verstärkten Interessen an der Antarktis und dem Bau des neuen Flaggschiffes der British Antarctic Survey, der RSS Sir David Attenborough wurde beschlossen, auch die Hauptstation auszubauen. Vor allem der Anlegeplatz sollte für das im Bau befindliche Schiff gross genug sein. Nun ist ein Frachter mit über 4‘500 Tonnen Material für die erste Phase an der Station angekommen.

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Mini-Mücken auf subantarktischer Insel im Fokus der Forschung

Die subantarktischen Südorkney-Inseln sind extrem abgelegene Inseln mitten im Südpolarmeer. Auf

Die Antarktis ist aufgrund seiner Lage Millionen von Jahren isoliert gewesen. Arten, die sich dort niedergelassen hatten, mussten viele Anpassungen vornehmen, um an die unwirtlichen Bedingungen angepasst zu sein. Nun ist eine kleine, eingeschleppte Mückenart auf einer subantarktischen Insel in den Fokus der Forschung geraten. Die Auswirkungen der fluglosen Mücke auf das Ökosystem scheinen aber jetzt schon beträchtlich zu sein.

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Antarktische Meeresvögel verhungern langsam wegen steigender Fischerei

Die Zahlen der Pinguine und vieler anderer Seevögel sind in den letzten 40 Jahren zwischen 25 und

Die steigende Nachfrage nach billigem Fisch und Meerestieren hat die Fischereiindustrie mittlerweile auch ins Südpolarmeer getrieben. Dort aber kommen die Schiffe in den Clinch mit den Meeresvögeln und ihrem Bedarf an Nahrung. Durch immer effizientere Fangmethoden haben Pinguine, Seeschwalben und andere Seevögel immer weniger Nahrung und werden so entsprechend ausgehungert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von französischen und kanadischen Forschern.

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Der zahnlose Wal – Barten kamen erst nach den Zähnen

Viele Walarten ziehen jedes Jahr von den temperaten Gebieten Südamerikas, Afrikas oder Australiens

Eines der herausragenden Merkmale der grossen Wale ist ihre Ernährung. Gerade bei den Bartenwalen sind die namensgebenden Hornplatten im Mund einzigartig in der Tierwelt. Als Filtrierapparat entwickelt, helfen sie den Tieren, Krill in der Antarktis aus dem Wasser zu sieben und tonnenweise die Kleinkrebse zu vertilgen. Doch lange war die Entwicklung dieser Platten ein Geheimnis geblieben. Nun haben Forscher etwas Licht ins Dunkel gebracht. Brisant dabei: Wale verloren erst ihre Zähne und entwickelten erst danach die Barten.

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Tourismus und Naturschutz in der Antarktis können Hand in Hand gehen

Die Antarktis verzaubert jedes Jahr einige tausend Menschen mit einer beinahe unberührten Natur

Tourismus in den polaren Regionen nimmt stetig zu, obwohl man noch weit von Massentourismus entfernt. Die wilde ungezähmte Natur der Antarktis, die Tiere und die Landschaft ziehen tausende von Besuchern jährlich in ihren Bann. Gleichzeitig möchte die IAATO, der Verband der Antarktisreisenanbieter sicherstellen, dass «ihr» Tourismus die Antarktis so wenig beeinflusst wie möglich. Dass dies möglich ist, zeigt jetzt eine unabhängige Studie der Universität Michigan. Ihre Resultate belegen, dass in gut gemanagten Gebieten, in denen die Biodiversität hoch ist, auch ökologisch sinnvoller Tourismus besser betrieben werden kann und rentabel wird.

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Deutscher Eisbrecher „Polarstern“ auf Forschungsfahrt zum Larsen C Schelf

Die Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) ist das Arbeitspferd in der Polarforschung. Seine

Bald verlässt das Forschungsschiff „Polarstern“ seinen Heimathafen Bremerhaven Richtung Kapstadt, Südafrika. Damit beginnt die Antarktissaison, in der ozeanografische Arbeiten im Weddellmeer und die Versorgung der Neumayer-Station III, das Larsen C-Schelfeisgebiet sowie die Südlichen Shetlandinseln auf der Forschungsagenda stehen. Ende Juni 2019 wird das Schiff in Bremerhaven zurückerwartet.

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Mit Lasern den antarktischen Wolken auf der Spur

Um herauszufinden, wie superkalte Wolken entstehen und existieren, werden Forscher grüne

Die Erforschung des Wetters und Wetterphänomene ist ein sehr wichtiger Forschungszweig in der Antarktis. Zum einen, weil das Wetter dort einen enormen Einfluss auf das globale Klima hat; zum anderen, weil dort viele Wetterphänomene einzigartig sind. Eines davon sind die eiskalten Wolken, die wichtig für die Temperaturregulierung der Antarktis sind. Mithilfe eines grünen Lasers wollen die Forscher dem Geheimnis der Wolken auf die Spur kommen.

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Ursprung des antarktischen „Blutwasserfalls“ gelöst

Die Blutfälle liegen im Taylor Valley, einem der Täler der Dry Valleys in der Ostantarktis.

Die Blood Falls, ein Wasserfall in den Dry Valleys der Ostantarktis, hatte vor einiger Zeit für Aufsehen gesorgt, als Forscher mikrobielles Leben im roten Wasser gefunden hatten. Doch der Ursprung dieses einzigartigen Salzwassers, das seine Färbung aus Eisenoxid erhält, war bisher in den Weiten der antarktischen Gletscherwelt verborgen geblieben. Nun haben Forscher der Universitäten Fairbanks Alaska, Kalifornien, Tennessee und Ohio den Ursprung zurückverfolgt und fanden einen riesigen See unter dem Eispanzer.

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Moose in der Ostantarktis sehen trockener Zukunft entgegen

Die Windmill Inseln liegen nördlich der australischen Station Casey in der Ostantarktis. Viele der

Antarktika ist bekannt für ein lebensfeindliches Umfeld, eine Welt aus Eis, Schnee und Stein. Doch an wenigen Stellen finden sich regelrechte Oasen pflanzlichen Lebens. Vor allem Flechten und Moose gedeihen an diesen Orten prächtig. Eine solche Stelle befindet sich auf den Windmill Islands in der Ostantarktis. Nun haben Forscher der Universität Wollongong und der Australian Antarctic Division dort im Rahmen einer Langzeitstudie herausgefunden, dass in dieser grünen Oase mittlerweile rot und braun vorherrschen und die bisherigen Arten verdrängt werden.

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Wenn die Nahrung von Pinguinen zurückschlägt

Eselspinguine sind die drittgrösste Pinguinart und werden bis zu 75 cm gross und 7 kg schwer. Sie

Pinguine stehen in der Nahrungshierarchie des Südpolarmeeres relativ weit oben. Besonders Eselspinguinen haben ein breites Nahrungsspektrum, welches sie in losen Verbänden in den Weiten des südlichen Ozeans jagen. Doch man weiss nur wenig über die Jagdstrategien der Tiere. Forscher haben daher Tiere mit Minikameras ausgestattet, um die Jagd zu dokumentieren. Dabei zeigte sich, dass die harmlos scheinende Beute sich durchaus zu wehren weiss.

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