Der zahnlose Wal – Barten kamen erst nach den Zähnen

Viele Walarten ziehen jedes Jahr von den temperaten Gebieten Südamerikas, Afrikas oder Australiens

Eines der herausragenden Merkmale der grossen Wale ist ihre Ernährung. Gerade bei den Bartenwalen sind die namensgebenden Hornplatten im Mund einzigartig in der Tierwelt. Als Filtrierapparat entwickelt, helfen sie den Tieren, Krill in der Antarktis aus dem Wasser zu sieben und tonnenweise die Kleinkrebse zu vertilgen. Doch lange war die Entwicklung dieser Platten ein Geheimnis geblieben. Nun haben Forscher etwas Licht ins Dunkel gebracht. Brisant dabei: Wale verloren erst ihre Zähne und entwickelten erst danach die Barten.

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Wenn die Nahrung von Pinguinen zurückschlägt

Eselspinguine sind die drittgrösste Pinguinart und werden bis zu 75 cm gross und 7 kg schwer. Sie

Pinguine stehen in der Nahrungshierarchie des Südpolarmeeres relativ weit oben. Besonders Eselspinguinen haben ein breites Nahrungsspektrum, welches sie in losen Verbänden in den Weiten des südlichen Ozeans jagen. Doch man weiss nur wenig über die Jagdstrategien der Tiere. Forscher haben daher Tiere mit Minikameras ausgestattet, um die Jagd zu dokumentieren. Dabei zeigte sich, dass die harmlos scheinende Beute sich durchaus zu wehren weiss.

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Antarktische Krebse kidnappen Schnecken zum Schutz vor Feinden

Das Südpolarmeer ist nicht eine leere Wasserwüste. Unter der Oberfläche treiben unzählige

Als kleine Flügelschnecke im Südpolarmeer ist das Leben nicht einfach. Überall lauern Fressfeinde, die abgewehrt werden müssen. Dazu produzieren die Tiere chemische Stoffe. Doch grössere Flohkrebse, die eine wichtige Rolle in der antarktischen Nahrungskette spielen, kidnappen die kleinen Schnecken und nehmen sie Huckepack als Schutzschild gegen Fische. Dieses Verhalten war bisher nur bei Arten in Küstenbereichen bekannt. Nun haben AWI-Forscher dasselbe Verhalten bei Hochseearten im Südpolarmeer entdeckt.

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Buckelwale haben eigene Rastplätze auf dem Weg nach Süden

Buckelwale sind mittlerweile wieder ein häufiger Anblick in den Gewässern rund um Antarktika.

Buckelwale sind bekannt dafür, lange Wanderungen zu unternehmen, vor allem die Populationen im Süden. Von den warmen Meeren um Südamerika oder Australien herum ziehen die Tiere jedes Jahr in die antarktischen Gewässer, um sich dort mit Krill und Fischen eine dicke Speckschicht anzufressen. Bisher dachte man, dass die Buckelwale während dieser Wanderungen fasten und vom Speck des vorangegangenen Jahres leben. Doch die Wale haben wohl ihre eigenen Rastplätze, wie eine neue Studie aus Australien zeigt.

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Fischevolution in der Antarktis ist schneller als in den Tropen

Die Fischarten der Antarktis sehen auf den ersten Blick aus, wie von einem anderen Planeten.

Eines der Merkmale von Kälte ist es, dass Lebensprozesse viel langsamer ablaufen als in wärmeren Gebieten. Dazu gehören beispielsweise die Schwimmbewegungen von Fischen. Auch die Artenvielfalt dieser Tiergruppe ist in tropischen Gebieten um einiges höher als in den polare Regionen. Und doch haben nun Forscher ein Paradoxon entdeckt, als sie die Gründe für den sogenannten „Breitengrad-Diversitätsgradienten“ herausfinden wollten: In den antarktischen Gewässern bilden sich neue Arten schneller als in den Tropen.

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Seeleoparden auf Wanderschaft in der Antarktis

Seeleoparden sind die heimlichen Könige der Antarktis. Sie haben ein breites Nahrungsspektrum,

Seeleoparden sind gehören zu den Top-Räubern der Antarktis. Doch obwohl die über 3 Meter grossen Tiere sehr auffällig sind, ist nur wenig über ihre Lebensweise bekannt. Nun haben Forscher der British Antarctic Survey (BAS) etwas Licht ins Dunkel gebracht und die Wanderwege der Robben aufgezeichnet und so ihre Verhalten während des Winters erforschen können.

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Manche Adéliepinguine mögen es kälter

Adéliepinguine brüten entlang der antarktischen Küste ab dem Frühjahr. Ihre Kolonien umfassen

Adéliepinguine sind die am südlichsten brütende Pinguinart und eine Ikone der Antarktis. Zahlreiche Kolonien liegen an der antarktischen Küste und auf den vorgelagerten Inseln. Bisher ging man davon aus, dass die Vögel nur während des Sommers zu den Brutplätzen kommen. Jetzt haben automatische Kameras an verschiedenen Orten Aufnahmen von zurückkommenden Pinguinen während des Winters gemacht. Ein Vergleich zwischen West- und Ostantarktis zeigt aber, dass die westlichen Adélies zu den Winterrückkehrern gehören und die östlichen lieber bis im Frühjahr warten.

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Pinguine als Archive für den Wandel in der Antarktis – Veränderungen im Nahrungsnetz und Klima schlagen sich in Pinguinfedern und Eierschalen nieder

Sowohl Pinguinfedern als auch Eierschalen erlauben Einblicke in die Nahrung der Pinguine und wie

Pinguine sind wandelnde Archive für Umweltveränderungen in der Antarktis. Die Federn und Eierschalen der Vögel enthalten chemische Fingerabdrücke die Veränderungen in der Ernährung, der Struktur des Nahrungsnetzes und sogar des Klimas festhalten, berichteten Forscher kürzlich auf dem Ocean Sciences Meeting 2018 in Portland, Oregon.

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Marine Lebensraumkarten sind wichtig für die Artenvielfalt der Antarktis

Fernerkundungsdaten, die im Laufe von Jahrzehnten kollaborativer Forschung in der Antarktis

Die britische Regierung setzt sich für den langfristigen Schutz der Weltmeere ein. Mehr als vier Millionen Quadratkilometer gehören zu den britischen Überseegebieten. Die Priorisierung, welche Teile des Ozeans am wichtigsten sind, hängt von wissenschaftlichen Informationen ab, um über die Größe und den Standort der Meeresschutzgebiete entscheiden zu können. Viele der britischen Überseegebiete, wie die subantarktische Insel Südgeorgien, sind jedoch weit entfernt und es stehen nur begrenzt wissenschaftliche Daten zur Verfügung. Sehr oft werden Lebensraumkarten verwendet, die mithilfe großräumiger physikalischer Umweltdaten (wie Tiefe, Meeresbodenstruktur und Wassertemperatur) erstellt wurden, um die biologische Vielfalt von Ozeanregionen vorherzusagen, für die biologische Daten entweder kaum oder gar nicht vorhanden sind.

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Königspinguine müssen umziehen wegen Klimawandel

Königspinguine sind die zweitgrösste Pinguinart und leben auf den subantarktischen Inseln des

Über 70 Prozent der weltweiten Kolonien der Königspinguine könnten bald Teil der Vergangenheit sein, da die Klimaerwärmung die Vögel zwingt in südlichere Gebiete umzuziehen. Zu diesem Schluss kommt die Studie eines internationalen Forschungsteams um den Evolutionsbiologen Emiliano Trucchi. Die ForscherInnen haben die Veränderungen der Populationsgröße in den letzten 50.000 Jahren durch Genomanalysen rekonstruiert. Die Ergebnisse erscheinen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Climate Change.

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