Wie gedeihen die kleinen Meeresbewohner der antarktischen Halbinsel

Krill ist in seiner Entwicklung auf den Meereiszyklus angewiesen. Dabei schlüpfen die Larven der

Die Gewässer rund um die antarktische Halbinsel verändern sich aufgrund des Klimawandels schneller als andere Orte auf der Erde. Da stellt sich die Frage, wie sich die wichtigsten Meeresorganismen auf diese Veränderung einstellen. Dazu hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Alfred-Wegener-Instituts einen Blick auf Krill und Salpen, kleine Tonnentierchen geworfen, mit überraschenden ersten Erkenntnissen.

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Antarktische Robben helfen Forscher beim Datensammeln

Weddellrobben sind echte Antarktika-Bewohner und leben das ganze Jahr an der Eiskante und im

Wissenschaftliche Daten in der Antarktis zu sammeln, ist eine grosse Herausforderung für Forscher. Im Sommer ist es noch relativ einfach, in die Gebiete zu gelangen und Daten aufzunehmen. Doch um exakte Vorhersagen und Modelle erstellen zu können, sind ganzjährige Datensätze notwendig. Wissenschaftler der Universität East Anglia (UEA) sind daher neue Wege gegangen und haben sich Hilfe geholt.

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Süsswasser von antarktischen Gletschern verstärken deren Abschmelzen

Der Mertz-Gletscher und seine Gletscherzunge liegen im australischen Sektor Antarktikas. Der

Eine neue Studie hat einen bisher undokumentierten Prozess aufgedeckt, in dem schmelzendes Gletschereis den Ozean so verändert, dass die Geschwindigkeit der Eisschmelze und des Meeresspiegelanstiegs weiter beschleunigt wird. Die Studie ergab, dass Gletscherschmelzwasser die Oberflächenschicht des Ozeans weniger salzig und schwimmfähiger macht, wodurch im Winter eine tiefe Vermischung verhindert wird und warmes Wasser in der Tiefe seine Wärme behält und die Gletscher weiter von unten schmilzt.

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Scotts wissenschaftliches Erbe hilft beim Verständnis von Klimawandeleffekten

Die Discovery-Hütte auf Ross Island und im Hintergrund die US-amerikanische Basis McMurdo. Von

Im Rahmen der berühmten Discovery-Expedition von Sir Robert Falcon Scott 1901 – 1904 sammelten die Männer zahlreiche Proben, um das wissenschaftliche Verständnis zu Antarktika zu vergrössern. Über 100 Jahre später haben nun britische und amerikanische Forscher einige solche Proben untersucht. Ihre Resultate erlauben einen Einblick in die antarktische Ökologie vor der extensiven menschlichen Aktivität auf dem Kontinent und der restlichen Welt.

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Die Totten-Gletscherzunge ist noch grösser als angenommen

Ein Forscherteam aus Australien und den USA haben den ganzen Sommer auf der Totten-Gletscherzunge

Das Tottengletschersystem ist einer der grössten und am schnellsten fliessenden Gletscher in Antarktika. Es wird angenommen, dass es eine der Hauptabflusssysteme des östlichen Kontinents ist und über die Totten-Gletscherzunge abfliesst. Doch nur wenig ist über die Zunge und ihre tatsächliche Grösse bekannt. Ein internationales Forschungsteam hat nun die Gletscherzunge seismologisch untersucht und entdeckt, dass die Zunge wohl um einiges grösser ist als bisher angenommen. Dies könnte das gesamte Gletschersystem anfälliger auf Schmelzprozesse reagieren.

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Antarktisches Meereis schrumpft auf zweitniedrigstes Minimum

In diesem Jahr hat die antarktische Meereisbedeckung fast den im vergangenen Jahr aufgestellten

Das antarktische Meereis hat ein neues Minimum erreicht. Die jüngsten Satellitendaten zeigen eine Ausdehnung von 2,15 Millionen km2 um die Antarktis herum. Das diesjährige Meereis Minimum unterbot beinahe die bisherige Rekordmarke von 2,07 Millionen km², die im März letzten Jahres gemessen wurde, als die Ausdehnung 27% unter dem Jahresdurchschnitt seit 1979 lag.

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Fossil eines Meeressaurier in der Antarktis gefunden

Die argentinische Station Marambio liegt am östlichen Rand der antarktischen Halbinsel und ist die

Fossile Überreste von Sauriern in der Antarktis zu finden, gestaltet sich nicht nur aufgrund der Bedingungen als sehr schwierig. Durch die seit beinahe 40 Millionen Jahre andauernde Vergletscherung des Kontinents sind wahrscheinlich viele Überreste ins Meer transportier worden. Ironischerweise sind damit auch die Reste von Meeressauriern wieder zurück in ihren ursprünglichen Lebensraum gelangt. Doch nun wurde in der Nähe der argentinischen Station Marambio auf der östlichen Seite der antarktischen Halbinsel ein Fossil eines riesigen Plesiosauriers entdeckt worden.

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Gewächshaus für Forschungszwecke in der Antarktis aufgebaut

Die Einzelteile des Gewächshauses wurden mit einem Eisbrecher in die Nähe der deutsche Station

An der Neumayer-Station III ist ein besonderer Container angekommen: Es handelt sich um das Gewächshaus des EDEN-ISS-Projektes. Darin soll in den kommenden Monaten frisches Gemüse in der Antarktis gezüchtet werden. Ein Team des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat das Gewächshaus nur 400 Meter von der Neumayer-Station III aufgebaut. Diese wird durch das Alfred-Wegener-Institut (AWI) betrieben, das zusammen mit dem DLR das EDEN-ISS-Projekt realisiert.

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Antarktische Mikroben leben von Luft

Adams Flat, eine Ebene, liegt nahe der australischen Antarktis-Station Davis. Hier fanden die

Das Leben in der Antarktis umfasst mehr als nur Pinguine und Robben. Eine reichhaltige Mikrobengesellschaft existiert fast unentdeckt auf und unter dem Eis, in Tümpeln und auch im Boden. Bisher war aber nicht ganz klar, wovon diese Mikroorganismen leben. Nun hat ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität New South Wales Sydney (UNSW) entdeckt, dass die Organismen die bisher unbekannte Fähigkeit haben, gasförmige Spurenelemente aus der Luft aufzunehmen, um unter den harschen antarktischen Bedingungen zu gedeihen.

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Superkalte Wolken als Ziel antarktischer Forschung

Atmosphärenforscher werden in diesem Sommer mit Hilfe von Schiffe, Flugzeug und Satelliten sogenannte superkalte Wolken über dem Südpolarmeer untersuchen. In diesem Projekt sind Wissenschaftler aus den USA und Australien involviert, die Daten über diesen sehr speziellen Wolkentyp sammeln werden. Solche superkalte Wolken bestehen aus flüssigem Wasser trotz Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.

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