Wie lebensfeindlich sind Seen unter dem antarktischen Eis wirklich?

ellsworth

Unter dem antarktischen Eis sind bislang mehr als 400 Seen entdeckt worden – vom renommierten Fachjournal Nature einst als „das grösste unerforschte Ökosystem des Planeten" bezeichnet. Einer neuen theoretischen Studie zufolge könnten in diesen Seen Bedingungen herrschen, die mikrobielles Leben mehr begünstigen als bisher angenommen.

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Durch den Klimawandel könnte die Antarktis grüner werden

base

Die Antarktis könnte in Zukunft wieder grüner werden, wenn sie sich erwärmt. Neue Arten könnten sich ansiedeln. Gleichzeitig könnten andere Arten zurückgehen oder aussterben, sagen die Wissenschaftler eines internationalen Forscherteams. Die Erkenntnisse basieren auf hunderten Fachartikeln des letzten Jahrzehnts, die nun unter der Leitung des Helmholtz-Zentrum für Polar und Meeresforschung umfassend ausgewertet wurden.

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Regenwald in der Antarktis

So könnte der Antarktis-Wald vor 90 Millionen Jahren ausgesehen haben.  (Grafik:

Heute ist die Antarktis der kälteste und lebensfeindlichste Kontinent unserer Erde, ein Ödland aus Eis und Schnee. Doch das war nicht immer so. Vor etwa 90 Millionen Jahren war die Westantarktis die Heimat eines üppigen gemässigten Regenwaldes. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam unter Leitung von Geowissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung des Alfred-Wegener-Institutes.

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Detaillierter Blick unter das Antarktis-Eis

Diese Abbildung zeigt die Konturen des Felsuntergrundes und der Eisströme unter dem Eisschild der

Bisher existierten nur recht grobe Vorstellungen davon, wie der Untergrund unter dem oft kilometerdicken Eispanzer der Antarktis aussieht. Doch jetzt haben zwei internationale Wissenschaftler-Gruppen unabhängig voneinander ein detailliertes Bild davon gezeichnet, was sich unter dem Eis verbirgt: Dabei hatten die Forscher des Projekts „BedMachine-Antarctica“ um Mathieu Morlighem von der University of California in Irvine die Topographie im Blick, also die Landoberfläche mit ihren Höhen, Tiefen und Unregelmäßigkeiten. Dagegen hatten Wissenschaftler der Universitäten Kiel und Delft, Niederlande, sowie des British Antarctic Survey die tiefe Kruste und den oberen Erdmantel unter dem vereisten Kontinent im Visier.

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Erfolgreich Gemüse am Südpol gezüchtet

EDEN-ISS-Gewächshaus unter Polarlichtern

Wer in Wüsten und kalten Regionen Nahrungsmittel produzieren kann, dem sollte das auch unter den lebensfeindlichen Bedingungen zukünftiger Raumfahrtmissionen zum Mond oder Mars gelingen. Das jedenfalls ist die Erwartung der Forscher eines Projekts mit dem beziehungsreichen Namen EDEN-ISS – ISS ist auch das Kürzel für die Internationale Raumstation. Geleitet wird das Projekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

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Pinguin-Kot ist Grundlage für Artenvielfalt

Eselspinguine, Trinity Island, Antarktische Halbinsel, ©Vreni

Was Pinguine und Robben hinterlassen, fördert die biologische Vielfalt in der Antarktis. Wie niederländische und britische Forscher im Fachmagazin Current Biology berichten, finden sich in der Nähe von Pinguin- und Seeelefanten-Kolonien sogenannte Biodiversitäts-Hotspots – Gebiete mit besonders großer Artenvielfalt. Diese Hotspots sind bis zu 240-mal größer als die Tierkolonien selbst. Ein Kennzeichen der Hotspots ist, dass dort besonders viele Moos- und Flechtenarten zu finden sind. Zugleich kommen dort zwei- bis achtmal mehr Arten an wirbellosen Tieren vor wie in den benachbarten Arealen. Die Hotspots umfassen Bereiche, die mehr als 1000 Meter von den Grenzen der Kolonien entfernt sind.

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Fossile Spucke von antarktischem Schneesturmvogel erzählt dessen Geschichte

Die schneeweissen Vögel mit ihrem markanten schwarzen Schnabel sind echte Antarktisbewohner. Sie

Schneesturmvögel gehören zu Antarktika wie Gletscher und Pinguine. Die wunderschön weiss gefärbten Vögel sind die einzige Art, die auf Nunataks noch weit im Inland des antarktischen Kontinents brüten. Eine Besonderheit dieses Vogels ist sein Sekret, das er zum einen Nahrungsersatz für die Jungvögel verwendet, zum anderen als Verteidigung gegen Angreifer. Forscher aus Deutschland und Australien nutzen abgelagerte Sekrete, die mit der Zeit aushärten und beinahe fossilisieren, um mehr über diesen sehr speziellen Vogel zu erfahren und über die Vergletscherung Antarktikas.

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Antarktischer Eispanzer schmilzt schneller als bisher berechnet

Der antarktische Eisschild besteht tatsächlich aus zwei Teilen, einem westlichen und einem

Bisher betrachtete man den westantarktischen Eisschild als denjenigen Teil Antarktikas, der schneller und massiver vom Klimawandel beeinflusst wird, als die Ostantarktis. Doch einer brandneue Studie von internationalen Forschern rund um den bekannten Wissenschaftler Eric Rignot zufolge hat der Eispanzer Antarktikas in den vergangenen vierzig Jahren seinen Eismassenverlust versechsfacht. Ausserdem habe diese Schmelze den Meeresspiegel tatsächlich um 1.4 cm ansteigen lassen, schreiben die Forscher in ihrer Studie weiter.

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Mini-Mücken auf subantarktischer Insel im Fokus der Forschung

Die subantarktischen Südorkney-Inseln sind extrem abgelegene Inseln mitten im Südpolarmeer. Auf

Die Antarktis ist aufgrund seiner Lage Millionen von Jahren isoliert gewesen. Arten, die sich dort niedergelassen hatten, mussten viele Anpassungen vornehmen, um an die unwirtlichen Bedingungen angepasst zu sein. Nun ist eine kleine, eingeschleppte Mückenart auf einer subantarktischen Insel in den Fokus der Forschung geraten. Die Auswirkungen der fluglosen Mücke auf das Ökosystem scheinen aber jetzt schon beträchtlich zu sein.

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Antarktische Meeresvögel verhungern langsam wegen steigender Fischerei

Die Zahlen der Pinguine und vieler anderer Seevögel sind in den letzten 40 Jahren zwischen 25 und

Die steigende Nachfrage nach billigem Fisch und Meerestieren hat die Fischereiindustrie mittlerweile auch ins Südpolarmeer getrieben. Dort aber kommen die Schiffe in den Clinch mit den Meeresvögeln und ihrem Bedarf an Nahrung. Durch immer effizientere Fangmethoden haben Pinguine, Seeschwalben und andere Seevögel immer weniger Nahrung und werden so entsprechend ausgehungert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von französischen und kanadischen Forschern.

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