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Die neu angefertigten Karten enthalten deutlich mehr Informationen als die alten Seekarten. Unter anderem sind auch Robben- und Pinguin-Kolonien eingezeichnet. Auch zur Orientierung an Land können die neuen Seekarten eingesetzt werden.


KarteDaten aus 20 Jahren Polarforschung sollen künftig den Schiffen in der Antarktis die Orientierung erleichtern. Viele weisse Flecken auf den Seekarten konnten jetzt gefüllt werden.

Zwei neue Seekarten für die Gewässer um die Antarktis entwickelten das Alfred-Wegener-Institut und das Hamburger Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie. Ein Grund für die neuen Karten ist auch das ständig wachsende Interesse an der Antarktis. Neben Forschungsschiffen sind dort zunehmend auch Passagierschiffe unterwegs. Die neuen Pläne sollen diesen Schiffen zusätzliche Sicherheit bieten.

Für die Karten werteten Experten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Messungen sogenannter Fächerlote aus. Das sind spezielle Echolote, die den Meeresboden flächig erfassen – statt wie herkömmlich in Linien. Die Seekarten enthalten deutlich mehr Informationen. Neu sind unter anderem auch Robben- und Pinguinkolonien eingezeichnet. Auch für die Orientierung an Land können die Karten eingesetzt werden. Zum Beispiel wurde der Weg zwischen der deutschen und der südafrikanischen Polarstation eingetragen.
Die erste Karte, die in Bremerhaven vorgestellt wurde, zeigt das Gebiet, in dem die «Polarstern» besonders häufig unterwegs ist. Die Seegebiete der Weddell Sea und westlich des Dronning-Maud-Landes muss das Flaggschiff des Alfred-Wegener-Instituts durchqueren, wenn es die deutsche Antarktis-Station Neumayer versorgt.