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Iran will angeblich in die Antarktisforschung einsteigen. In sechs Schritten wolle sein Land auf dem Südkontinent Fuss fassen. Sämtliche Ausrüstung sollen einem Bericht zufolge selbst entwickeln werden, auch einen Eisbrecher, Bohrgerät und eine Forschungsstation. Auch Winterkleidung solle für das Vorhaben eigens hergestellt werden.

Nicht gut geeignet – für den neuen Einsatz in den polaren Regionen soll ein Eisbrecher gebaut werden.
Nicht gut geeignet – für den neuen Einsatz in den polaren Regionen soll ein Eisbrecher gebaut werden.

«Wir haben die Fähigkeit, Irans Flagge in verschiedenen Regionen des Nord- und Südpols zu hissen und wir arbeiten an Plänen für ein Lager in der Nähe des Südpols», sagte der Marine-Chef Habibollah Sajjari einem staatlichen Fernsehsender am 22. September 2012. Die Koordination des Antarktisprojekts solle ein noch zu gründendes Nationales Antarktis-Forschungszentrum übernehmen. Das Institut würde dann auch die Konzeption einer eigenen Forschungsstation übernehmen, zu der iranische Wissenschaftler zusammen mit ausländischen Forschern geschickt werden könnten, berichtete die Iranische Nachrichtenagentur ISNA.

Wenn es nach den hochgesteckten Zielen geht soll in einigen Jahren die erste Iranische Forschungsstation in der Antarktis errichtet werden.
Wenn es nach den hochgesteckten Zielen geht soll in einigen Jahren die erste Iranische Forschungsstation in der Antarktis errichtet werden.

Der vierte Schritt des Plans sieht den Bau eines Eisbrechers vor. Danach würde die Arbeit in der Antarktis beginnen können, heisst es weiter. Wann das sein könnte, schreibt die Agentur aber nicht. Iran denkt demzufolge auch über einen Beitritt zum internationalen Antarktisvertrag nach, dem bislang 49 Staaten angehören. Er regelt die Nutzung des Kontinents.