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  • Brand auf chilenischer Antarktis-Station

    Ein Feuer auf der chilenischen Marine-Basis auf King George Island (Südshetland-Inseln, Antarktis) hat in der Nacht auf Donnerstag mehrere Gebäude zerstört. Die 10 dort stationierten Angehörigen der chilenischen Marine wurden nicht verletzt und wurden evakuiert. Das Feuer brach mitten in der Nacht im alten Teil der Station aus. Angefacht durch starke Winde, sprangen die Flammen schon bald auch auf die neueren Gebäude aus dem Jahr 2009 über. Löschversuche wurden durch die Feuerwehr des nahegelegenen Flugplatzes Teniente Marsh unterstützt, doch mit wenig Erfolg. Bei Mporgengrauen konnte das Feuer zwar gelöscht werden, doch nur noch rauchende Ruinen blieben übrig. Die Ursache des Feuer und die Höhe des Schadens werden zurzeit untersucht. Der Flug- und Schiffsbetrieb werden weitergeführt.

Sechs Monate im Jahr verbringt der Goldschopfpinguin im Wasser, ohne an Land zu gehen. Mit Hilfe von Peilsendern haben Forscher herausgefunden, dass dabei bis zu 11.700 km zurückgelegt werden.

Erstmals haben Wissenschaftler die Wanderung der Goldschopfpinguine (Eudyptes chrysolophus) verfolgt und aufgezeichnet. Bisher wusste man nicht viel über das Verhalten und den Aufenthaltsort der Schopfpinguine ausserhalb der Brutzeit. Auf der Jagd nach Nahrung fressen sie kleine Krebstiere, Kalmare und Fische. An Land kommen sie dabei nicht, wie Charles-André Bost vom Chizé-Zentrum für Biologische Studien in Viliers-en-bois berichtet. Die Wissenschaftler befestigten auf den Kerguelen-Inseln, eine subantarktische Inselgruppe im Süden des Indischen Ozeans, den Goldschopfpinguinen kleine Sender. Die zurückgelegte Strecke, sowie die Uhrzeit wurden so mittels Satelliten aufgezeichnet und registriert.

goldschopfpinguine-brueten

Die Vögel verliessen nach ihrer Brutzeit ihre Kolonie für sechs Monate und schwammen nach Osten. Nur wenige Tiere zogen zum Fressen in antarktische Gewässer, die meisten hielten sich mitten im Indischen Ozean auf. Auf ihrer Reise verteilten sich die Tiere über eine Fläche von drei Millionen Quadratkilometern, das entspricht der zehnfachen Fläche Deutschlands. Anhand der erfassten Daten wurde dabei innert sechs Monaten von den Goldschopfpinguinen eine Strecke von bis 11.700 Kilometer zurückgelegt. Bei ihrer Rückkehr zur Brutkolonie im Frühling zeigten die Vögel ein erstaunlich gutes Zeitgefühl. Alle Pinguine erreichten die Insel innerhalb einer Woche.

Goldschopfpinguin-Portrait

Bisher war nur wenig bekannt über die Wanderung der Goldschopfpinguine und von was sie sich in dieser Zeit ernähren. Der Goldschopfpinguin ist mit ca. 10 Millionen Brutpaaren weltweit die häufigste Pinguinart und kommt auf vielen subantarktischen Inseln vor. Er ist mit einer Grösse von 70 Zentimeter bei einem Durchschnittsgewicht von 5,5 Kilogramm der grösste Vertreter der Gattung der Schopfpinguine.

Goldschopfpinguine-Kolonie

Goldschopfpinguin