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  • Brand auf chilenischer Antarktis-Station

    Ein Feuer auf der chilenischen Marine-Basis auf King George Island (Südshetland-Inseln, Antarktis) hat in der Nacht auf Donnerstag mehrere Gebäude zerstört. Die 10 dort stationierten Angehörigen der chilenischen Marine wurden nicht verletzt und wurden evakuiert. Das Feuer brach mitten in der Nacht im alten Teil der Station aus. Angefacht durch starke Winde, sprangen die Flammen schon bald auch auf die neueren Gebäude aus dem Jahr 2009 über. Löschversuche wurden durch die Feuerwehr des nahegelegenen Flugplatzes Teniente Marsh unterstützt, doch mit wenig Erfolg. Bei Mporgengrauen konnte das Feuer zwar gelöscht werden, doch nur noch rauchende Ruinen blieben übrig. Die Ursache des Feuer und die Höhe des Schadens werden zurzeit untersucht. Der Flug- und Schiffsbetrieb werden weitergeführt.

1000 Kilometer vom russischen Kap Artichesky zum nördlichsten Punkt der Erde, bei Temperaturen bis zu minus 50 °C und mit 170 Kilogramm schweren Schlitten im Schlepptau. Ein atemberaubend spannender Bericht über unmenschliche Strapazen und das Glück, nach 55 Tagen zum ersten Mal wieder die Sonne zu sehen.

Polarnacht-Schlitten
Bei Dunkelheit, Sturm und Kälte unterwegs zum Nordpol.

Diese Expedition von Januar bis März 2006 gab dem Begriff «sich auf dünnem Eis bewegen» eine neue

Dimension. «Es war eine aufregende und respektvolle Herausforderung. Aber auch eine, die ich von Rechts

wegen nicht alleine angehen konnte. Glücklicherweise brauchte es nicht viel Überzeugungsarbeit, um den bekannten norwegischen Arktis-Forscher Borge Ousland für mein Vorhaben zu gewinnen. Zusammen würden wir uns auf den Weg zum Nordpol machen – jedoch während des arktischen Winters, ohne Unterstützung oder zusätzliche Versorgung». so Mike Horn.

Eiseinbruch
Immer wieder mussten aufgebrochene Eisstellen überwunden werde.

Während zwei Monaten gingen Mike und Borge in totaler Dunkelheit und oft auf nur Papier-dünnem Eis. Das Klettern über riesige Eisblöcke aus gezackten, Rasiermesser-scharfen Brucheis und das Überqueren von weitläufigen Gebieten durch Schwimmen in gefrorenem Arktiswasser gehörten zu den täglichen, oder eher nächtlichen Aufgaben. Mike Horn: «Während der ganzen Zeit konnten wir die Blicke der Eisbären, die sich in unserer Nähe versteckt hielten, im Nacken spüren. Es war eine ernstzunehmende Herausforderung».

Nach 60 Tagen und exakt 3 Stunden erreichten Mike Horn und Borge Ousland den Nordpol, was ihnen die Auszeichnung als erste Abenteurer einbrachte, die den Pol ohne zusätzliche Hilfe während des arktischen Winters erreichten.

Borge_Ousland_und_Mike_Horn
Nach 60 Tagen erreichen Mike Horn und Borge Ousland von den Strapazen gezeichnet den Nordpol.

«Ich bin sicher, auch für Borge zu sprechen wenn ich sage, dass ich es jetzt umso mehr schätze, die Expedition nicht alleine gemacht zu haben», so Mike Horn weiter.

Das 225-Seiten starke Taschenbuch beschreibt auf atemberaubende Weise wie die zwei Abenteurer der Polarnacht und Kälte die Stirn boten und nach zwei Monaten der Überwindungen den Nordpol erreichten.

Titel: Nordpol bei Nacht
Autor: Mike Horn
Verlag: Malik/National Geographic
ISBN: 978-3-492-40401-3
Preis: ca. 24.90 CHF
www.mikehorn.com