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  • Brand auf chilenischer Antarktis-Station

    Ein Feuer auf der chilenischen Marine-Basis auf King George Island (Südshetland-Inseln, Antarktis) hat in der Nacht auf Donnerstag mehrere Gebäude zerstört. Die 10 dort stationierten Angehörigen der chilenischen Marine wurden nicht verletzt und wurden evakuiert. Das Feuer brach mitten in der Nacht im alten Teil der Station aus. Angefacht durch starke Winde, sprangen die Flammen schon bald auch auf die neueren Gebäude aus dem Jahr 2009 über. Löschversuche wurden durch die Feuerwehr des nahegelegenen Flugplatzes Teniente Marsh unterstützt, doch mit wenig Erfolg. Bei Mporgengrauen konnte das Feuer zwar gelöscht werden, doch nur noch rauchende Ruinen blieben übrig. Die Ursache des Feuer und die Höhe des Schadens werden zurzeit untersucht. Der Flug- und Schiffsbetrieb werden weitergeführt.

Ragnar Axelsson ist der bekannteste Fotograf Islands. Seine Fotografien sind auf vielen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt worden. Am Nordpol hatte PolarNEWS die Gelegenheit mit dem Fotografen zu sprechen und erhielt Einblick in Axelssons neustes Werk. 

Kubny-Axelsson
Heiner Kubny von PolarNEWS und Ragnar Axelsson unterwegs zum Nordpol.

Ragnar Axelsson lebt in Reykjavik, er ist einer der erfolgreichsten Fotojournalisten in Island. Er hat die ganze Welt bereist, aber seine Liebe gilt den Menschen im nordischen Lebensraum. Ragnar Axelssons Fotografien erzählen Geschichten vom Leben und Überleben von Menschen in atemberaubender Natur. Seine Protagonisten sind Bauern, Fischer, Hirten, Jäger und Waldarbeiter, die in abgelegenen, einsamen Orten auf Island, Grönland, den Färöer Inseln und den Weiten Sibiriens leben. Ragnar Axelsson, genannt RAX, ist Abenteurer und Naturschützer zugleich. Seine Fotografien in Schwarzweiss zeugen von der Grossartigkeit der Landschaft und dem Standhalten der Menschen in einer vom Klimawandel bedrohten Natur.

Axelsson hat für seine Fotografien viele Auszeichnungen bekommen, in Deutschland ist er durch sein Portfolio in LEICAWORLD, verbunden mit der «Honourable Mention» zum Oskar Barnck Preis, bekannt geworden und natürlich durch sein grossartiges Buch «Die Seele des Nordens». Seitdem wurden seine Arbeiten auf vielen nationalen und internationalen Ausstellungen präsentiert. Die Galerie Argus Fotokunst hat die Fotografien von RAX erstmals 2004 vorgestellt.

Husky

Axelsson kämpfte sich durch Eisstürme und erwachte mehr als einmal auf einer Eisscholle, die aufs offene Meer trieb. Er riskierte sein Leben, um 25 Jahre lang zu den abgelegensten Siedlungen der Inuit auf Grönland zu gelangen. Dort beobachtete er die Menschen, ihren Alltag und die Jagden, die sie in den Wintermonaten bei Minustemperaturen von unter 40 Grad auf Wale, Robben und Seehunde unternehmen. Das gleissende Licht und die ungewöhnlichen Blickwinkel seiner Fotografie zeigen die vom Lebenskampf gezeichneten Gesichter in expressiver Kraft. Das primitive Leben in einfachen Hütten und die brutale Wirklichkeit des Kampfes Mensch gegen Tier offenbaren existentielle Extremsituationen vor einer kolossalen Landschaftskulisse.

Jäger

Bildband
272 Seiten, ca. 250 Farb- und schwarz-weisse Abbildungen

Grösse
29 x 31 cm
CHF 70,90 / € 49,90
ISBN 978-3-86873-283-2
Verlag: Knesebeck Verlag, 80469 München
Website: www.rax.is

Husky-Inuit

Alte Inuit