Neuseeländisch-Australische Grönlanddurchquerung erfolgreich beendet

Die Expedition der jungen Entdecker startete am 4. Mai in Kangerlussuaq an der Westküste

Trotz Stürmen, schwerem Schneefall und Krankheit haben die sechs Teilnehmer der Inspiring Explorer Expedition des neuseeländischen Antarctic Heritage Trust ihr Ziel erreicht. Die 560 Kilometer lange Ski-Expedition zur Durchquerung der grönländischen Eiskappe wurde am 2. Juni 2018 erfolgreich beendet. Die Jungentdecker sind bereits wieder zuhause in Neuseeland und Australien, um sich auf die PR-Tour danach vorzubereiten.

Weiterlesen ...

Neue Satelliten beobachten auch Gletscherschmelze

Gletscher wie der Piedmont-Gletscher im Nordosten Grönlands können am besten aus der Luft

Um grossräumige Effekte beobachten zu können, besonders in den abgelegenen Polarregionen, sind Satelliten unerlässlich. Durch das Ende von zwei Satelliten der GRACE –Mission letzten Jahres entstand so eine Datenlücke für das Alfred-Wegener-Institut und seine Forschung über die Gletscherschmelze in Grönland und der Antarktis, die jetzt glücklicherweise wieder geschlossen wurde. Vor einer Woche starteten zwei brandneue Satelliten ihre Mission.

Weiterlesen ...

Halbzeit bei Grönland-Expedition von jungem Polarforscherteam

Das sechsköpfige Team unter der Führung von Bengt Rotmo von Oustland Polar Exploration startete

Vor knapp zwei Monaten berichteten wir über ein Team von neuseeländischen und australischen Jungforschern, die im Rahmen der „Inspiring Explorer Expedition“ des Antarctic Heritage Trusts (AHT) Grönland durchqueren wollten. Das Team, bestehend aus den vier Jungforschern, dem Geschäftsführer der AHT und einem norwegischen Polarguide, hat nach 20 Tagen die Hälfte der Expedition geschafft, trotz teils heftigen Stürmen auf der Eiskappe. Das Ziel der Expedition ist es, die legendäre Erstdurchquerung Grönlands auf Skiern durch Fridtjof Nansen und sein Team zu wiederholen.

Weiterlesen ...

Eisbärenjäger in Ostgrönland vermitteln Wissen um Klimawandel

Die Eisbären in Ostgrönland gelten als eigene Subpopulation, die sich aufgrund mangelnder

Die Jagd auf Eisbären ist Teil des kulturellen Erbes und der Identität in Grönland. Besonders im Osten, wo praktisch keine anderen Lebensgrundlagen existieren, sind Jagd und Fischerei die einzigen Möglichkeiten für die Menschen, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. Viele der Jäger sind schon seit Jahrzehnten im Geschäft und haben ein profundes Wissen über ihre Region. Forscher der Universität Washington haben nun die Jäger bezüglich ihrer Erfahrungen mit dem Klimawandel befragt, mit überraschenden Ergebnissen.

Weiterlesen ...

Neue Hitzewelle trifft grosse Teile der Arktis

Die Temperaturen am Nordpol liegen normalerweise bei rund -15°C im Mai und bei etwa -30° im

Die Arktis wird von einem negativen Rekord nach dem anderen überschwemmt. Letzten Monat wurde klar, dass die maximale Ausdehnung des arktischen Meereises die zweitniedrigste jemals gemessene Fläche war. Letzte Woche wurde eine neue Abnormität vermeldet: eine erneute Hitzewelle traf die Arktis, besonders den Nordpol, und liess die Thermometer um bis zu 18°C höher steigen als normal. Diese Welle dehnte sich von Europa auch bis in die russische Arktis aus.

Weiterlesen ...

Neuer Umweltbeauftragter bei der AECO als nächster Schritt gegen Plastikverschmutzung

Plastikverschmutzung wird als eine dringendsten Umweltprobleme weltweit betrachtet, auch in der

Vor kurzem erhielt die Gesellschaft der Anbieter für Arktisexpeditionsreisen (AECO) eine substantielle Finanzspritze für ihre Kampagne gegen Einwegplastikgegenstände in der Arktis und auf den Schiffen der AECO-Mitglieder. Nun geht die Expeditionsreisenindustrie einen Schritt weiter, indem die AECO einen Umweltbeauftragten eingestellt hat. Die Stelle geht an die Polartourismus-erfahrene Sarah Auffret.

Weiterlesen ...

Supersalzige Seen unter kanadischer Eiskappe entdeckt

Unter mehr als einem halben Kilometer Eis verborgen, haben Forscher zwei Seen entdeckt, deren

Bis anhin haben internationale Forschungsteams mehrere Seen unter dem antarktischen Eispanzer entdeckt, seit Jahrmillion unberührt. Ähnliches wurde aus Grönland vermeldet, der zweitgrössten Eiskappe der Welt. Nun haben Wissenschaftler der Universität Alberta einen spektakulären Fund gemacht: hypersaline Seen unter der Devon Eiskappe, der grössten Eiskappe Kanadas, im Norden von Nunavut auf Devon Island liegend. Diese Seen sind auch die ersten salzigen subglazialen Seen der Welt.

Weiterlesen ...

AECO erhält grossen Beitrag im Kampf gegen Plastikmüll

Plastikmüll in der Arktis ist ein enormes Problem. Meist wird der Müll angeschwemmt und wird am

Der marine Lebensraum steht unzähligen Problemen und Gefahren entgegen. Verschmutzung, vor allem in Form von Plastikmüll, ist eines der Hauptthemen, auch in der Arktis. Die Gesellschaft der Arktis-Expeditionsfahrtenbetreiber AECO stellt sich nun diesem Problem entgegen: Bewaffnet mit einem € 300’00 Beitrag, der Unterstützung der UNO und tausenden von Freiwilligen hat die AECO dem Einwegplastik auf den Mitgliederschiffen den Kampf angesagt. Gleichzeitig sollen die Passagiere auf das Thema sensibilisiert werden und vermehrt miteingebunden werden. Das Ganze ist Teil der UNO-Umweltbehördenkampagne „Clean Seas“.

Weiterlesen ...

Der Klimawandel könnte die Kleinsten am härtesten treffen

Grosse Gebiete der arktischen Tundra wie in Grönland sind sehr pflanzenreich. Hier leben auch

Beim Betrachten der Klimawandeleffekte konzentrieren sich die meisten Menschen auf grosse Arten wie Robben, Wale und natürlich Eisbären. Doch die Arktis ist eine sehr artenreiche Region und besteht aus einer Vielzahl anderer Tiere. Ein Forschungsteam der Washington Universität hat herausgefunden, dass arktische Gliedertiere wie Insekten und Spinnen noch einer härteren und unsichereren Zukunft entgegenblicken könnten als die anderen arktischen Botschafter. Die Studie wurde nun im Royal Society Open Science veröffentlicht.

Weiterlesen ...

Ein halbes Grad könnte alles oder nichts für arktische Tiere bedeuten

Der Arktische Ozean schafft es nicht aus den Medien hinaus mit seinem kontinuierlichen Verlust an

Der Unterschied zwischen Leben und Tod ist normalerweise eine dünne Linie. Die gilt auch für die Existenz von arktischem Meereis und aller Tiere, die davon abhängig sind, gemäss einer neuen Studie einer Forscherin der Universität von Colorado. Ihre Berechnungen zeigen, dass bereits ein halbes Grad darüber entscheiden kann, ob die Arktis ganz sicher oder nur wahrscheinlich eisfrei sein wird.

Weiterlesen ...