Arktisches Meereis wächst schneller im Winter und schmilzt schneller im Sommer

Das arktische Meereis hat seit Jahren jedes Jahr im Sommer an Ausdehnung und Volumen verloren. Doch

Das arktische Meereis ist aufgrund des Klimawandels auf dem Rückzug. Jedes Jahr ist die Ausdehnung am Ende des Sommers kleiner als im 30-Jahres-Durchschnitt. Die neuesten Forschungsergebnisse der NASA zeigen nun, dass die Geschwindigkeit des Meereiswachstums im Winter höher ist, als bisher angenommen. Dadurch ist auch die Rate, mit der das Meereis im Sommer abnimmt, langsamer. Doch Grund für Entwarnung, dass die Auswirkungen des Klimawandels nicht so schlimm werden würden, gibt es trotzdem nicht

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Pläne für neues Schutzgebiet in der kanadischen Arktis stehen vor Abschluss

Der östliche Eingangsbereich der Nordwestpassage ist der Lancaster Sound, benannt nach James

Die Nordwestpassage im hohen Norden Kanadas ist ein unglaublich spannendes Gebiet, nicht nur historisch gesehen. Auf der einen Seite zeigt sich hier die Vielfalt der Arktis in einer eindrucksvollen Weise; andererseits leben hier seit Jahrtausenden Menschen mit und von der Natur. Und um dies weiterhin gewährleisten zu können, haben sich nun die kanadische Regierung und Vertreter der Verwaltung von Nunavut auf die Eckpfeiler eines neuen, grossen Meeresschutzgebietes im Bereich des Lancaster Sounds geeinigt.

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Meteoreinschlag in Grönland hinterlässt massiven Krater

Das Gebiet Nordwestgrönlands ist unbewohnt wild. Der Eisschild reicht an vielen Orten bis an die

Unter dem grönländischen Eispanzer liegen noch unzählige Geheimnisse verborgen. Nur langsam und dank neuen genaueren Technologien können diese Geheimnisse entdeckt werden. Nun hat ein internationales Forscherteam einen 31 Kilometer breiten Meteoriten-Einschlagkrater entdeckt, der im nördlichen Grönland unter dem Eisschild verborgen ist. Dies ist der erste Fund eines Kraters unter einem der kontinentalen Eisschilde auf der Erde. Weitere Untersuchungen soll weitere Resultate liefern.

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Schwimmendes russisches Kernkraftwerk in Murmansk gestartet

Der an der Nordmeerküste gelegene Ort Pevek liegt in Tschukotka und hat rund 4'700 Einwohner. Es

Entlang der russischen Nordmeerküste liegen einige Orte, die auf der einen Seite eine strategisch wichtige Rolle in den Überlegungen der russischen Behörden zur Sicherung der Nordostpassage einnehmen. Gleichzeitig aber sind viele Infrastrukturteile dort hoffnungslos veraltet. Besonders die Energieversorgung gehört dazu. Als Lösung hat Rosatom, die russische Atombehörde und Betreiber der Atomeisbrecherflotte, ein schwimmendes Kernkraftwerk in Auftrag gegeben. Diese wurde nun in Murmansk in mit dem Start des ersten Reaktors in Betreib genommen.

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Zugvögel in der Arktis sind höherem Nestraubrisiko ausgesetzt

Vögel in der Arktis haben keine andere Wahl als ihre Nester auf dem Boden anzulegen. Dadurch

Viele Watvögel ziehen im Frühjahr in die Arktis, weil sie dort ideal Brut- und Fressbedingungen vorfinden. Ein weiterer Grund war früher ein niedrigeres Risiko, die Brut an Räuber zu verlieren. Doc dieses Risiko ist nun in den letzten Jahrzehnten massiv angestiegen, wie ein internationales Forschungsteam herausgefunden hat. Die Gründe dafür sind jedoch noch nicht bekannt. Die Daten zeigen aber, dass wohl der Klimawandel eine nicht unwesentliche Rolle dabei spielt.

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Island in Zukunft Teil des AECO-Interessengebietes

Obwohl Island knapp unterhalb des Polarkreises liegt und die Insel stark durch die jahrtausendealte

Das Ziel des Verbands der Anbieter von Arktis-Expeditionsfahrten AECO ist seit 2003, Tourismus in der Arktis auf eine nachhaltige und umweltverträgliche Art und Weise zu führen. Dabei arbeitet der Verband mit den verschiedenen Interessenvertreter der arktischen Nationen eng zusammen und erstellt Richtlinien und Reglemente zur Sicherung dieses Ziels. Angetrieben durch rasant steigende Besucherzahlen und verstärkte Operationen in Island haben die AECO-Mitglieder beschlossen, die Insel in ihren geographischen Interessensbereich aufzunehmen. Damit gelten ab 2019 die Regeln der AECO für alle Mitglieder auch in Island.

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Grösstes russisches Trockendock in Murmansk gesunken

Der Hafen von Murmansk liegt tief in einem Fjord und ist der einzige grosse eisfreie Hafen an der

Murmansk im hohen russischen Norden gilt als eines der Tore in die Arktis. Nicht von ungefähr haben hier sowohl die russische Eisbrecherflotte wie auch das russische Militär ihren Hauptstützpunkt im Norden. Denn Murmansk und die umliegenden Orte sind die einzigen ganzjährig eisfreien Häfen entlang der riesigen Nordküste. Nun versank aber am 30. Oktober das riesige schwimmende Trockendock PD-50, eines der grössten der Welt, nach einer technischen Panne in den eisigen Fluten. Pikant: just zu dem Zeitpunkt befand sich der einzige russische Flugzeugträger für Wartungsarbeiten in diesem Dock.

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Altes Schottisches Walfangschiff in der kanadischen Arktis gefunden

Die Baffin Bay, die zwischen Kanada und Westgrönland liegt, ist ein bekanntes und beliebtes Ziel

Die kanadische Arktis ist nicht nur ein Naturparadies. Auch geschichtlich hat die Region enorm viel zu bieten. Die Gewässer zwischen Grönland und Kanada waren lange Zeit auch ein beliebtes Walfanggebiet. Jedoch sind nur wenige Relikte aus dieser Zeit entdeckt worden. Nun haben Wissenschaftler der Universität Calgary ein verlorengeglaubtes schottisches Walfangschiff entdeckt: die Nova Zembla, die 1902 bei eine Sturm in der Baffin Bay untergegangen war. Der Fund ist ein archäologischer Glücksfall und erweitert das Wissen um Walfang aus dieser Zeit enorm.

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Russische Eiskappe schmilzt in Rekordtempo ab

Der russische Inselarchipel Sewernaja Semlja liegt an der russischen Nordmeerküste vor der Taymyr

Nicht nur die grönländische Eiskappe, die zweitgrösste der Welt, schmilzt aufgrund des Klimawandels ab. Auch in der russischen Arktis, fast unentdeckt von der Weltöffentlichkeit, werden die gewaltigen Eisdome auf den verschiedenen Inseln entlang der Küste immer kleiner. Eine Forschungsgruppe des CIRES (Cooperative Institute für Research in Environmental Sciences) der Colorado Universität entdeckte aufgrund von Satellitenaufnahmen, dass die Vavilov-Eiskappe auf Sewernaja Semlja innerhalb eines Jahre um 25 Meter pro Tag vorgestossen ist und dabei mehr als 4 Gigatonnen Eis verloren hat. Ein solches Tempo wurde bisher noch nirgends sonst gemessen.

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Das arktische Meereis schmilzt unvermindert weiter

Der Arktische Ozean ist mit einer Fläche von rund 14 Millionen Quadratkilometer der kleinste

In den vergangenen Jahren wurde diese Meldung schon fast zu einer Normalität: Wenn rund Mitte September die Sommerschmelze des arktischen Meereises ihr Maximum erreicht, wird wieder mehr Eis verschwunden sein, als in den Vergleichsjahren 1979 – 2006. Noch rund 4.4 Millionen Quadratkilometer des Arktischen Ozeans werden mit Eis bedeckt sein, wie Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und der Universität Bremen berichten.

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