Algen und Bakterien bilden Dünger im Arktischen Ozean

Das Packeis im Arktischen Ozean ist ein echter Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Algen.

Wissenschaftler haben gezeigt, dass die Partnerschaft zwischen Algen und Bakterien Stickstoff im arktischen Ozean neu verfügbar macht. Der mikrobielle Prozess der „Stickstofffixierung“ wandelt das Element in eine Form um, die Organismen verwenden können, und wurde kürzlich in den kalten polaren Gewässern entdeckt. Dies könnte eine Folge des Klimawandels sein und sich auf globale chemische Zyklen auswirken, heisst es in der veröffentlichten Studie.

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Neue Karte zeigt arktische Landbrücke zwischen Russland und USA

Der Blick vom äussersten östlichen Ende des eurasischen Doppelkontinents zeigt die Beringstrasse,

Die Beringstrasse zwischen Eurasien und Nordamerika war nicht immer eine Wasserstrasse. Vor 18'000 Jahren, dem Höhepunkt der letzten Eiszeit, lag das Gebiet frei und verband die beiden Kontinente. Das eigentlich arktische Gebiet sah aber auch nicht sehr arktisch aus, trotz der Bedingungen. Eine neuerstellte Karte zeigt nur sehr detailliert, wie die Landbrücke tatsächlich aussah.

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Grönlands Petermann-Gletscher formt neuen Rieseneisberg

Der Petermann-Gletscher im Nordwesten Grönlands hat in der Vergangenheit immer wieder grosse

Risse in der schwimmenden Eiszunge des Petermann-Gletschers im äussersten Nordwesten Grönlands deuten auf einen weiteren Abbruch eines grossen Eisberges hin. Wie Glaziologen des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in einer neuen Studie berichten, hat sich seit einem Eisberg-Abbruch im Jahr 2012 das Fliesstempo des Gletschers um durchschnittlich 10 Prozent erhöht, sodass in der Folgezeit neue Risse entstanden sind – ein durchaus natürlicher Vorgang. Modellsimulationen der Forscher zeigen jedoch: Sollten auch diese Eismassen abbrechen, wird sich der Petermann-Gletscher vermutlich weiter beschleunigen und mehr Eis ins Meer transportieren, mit entsprechenden Folgen für den globalen Meeresspiegel.

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Kleines Beuteltier lebte zwischen arktischen Dinosauriern

Die Region im Norden von Alaska entlang des Colville Flusses ist heute eine arktische

Kaum zu glauben, dass in der Arktis einst Dinosaurier gelebt haben sollen. Noch schwerer zu glauben ist, dass ein kleines Beuteltier zwischen diesen Giganten gelebt und gedeiht hatte. Doch ein Forscherteam hat im Norden von Alaska Fossilien eines bisher unbekannten Säugetiervorfahren entdeckt: Unnuakomys hutchinsoni, 69 Millionen Jahre alt.

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Friedhof in Alaska enthüllt Neues zur Besiedlung der Arktis

Der nördlichste Punkt des amerikanischen Kontinents bei Point Barrow war schon immer ein wichtiger

Die Besiedlungsgeschichte der Arktis bietet immer noch viel Unbekanntes. Mit Hilfe von neuen Methoden und moderner Technik versuchen Wissenschaftler, dem Ursprung arktischer Völker auf die Spur zu kommen. Dabei hilft aber auch immer noch der Zufall, wie am Beispiel Alaska. In der Nähe des nördlichsten Ortes in Alaska wurden beim Umsiedeln von uralten Gräbern anhand von DNA-Proben festgestellt, dass dort der Ursprung der Thule, den Vorläufern der heutigen Inuit, liegt.

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Neue Pilzarten unter kanadischen Gletschern auf Ellesmere Island entdeckt

Die Insel Ellesmere liegt im äussersten Norden des kanadischen Arktis-Archipels. Die Insel ist

In der Arktis leben nicht nur die grossen Arten wie Eisbär, Walross oder Rentier. Viele der arktischen Bewohner sind klein und schwer zu entdecken. Dies gilt besonders für Arten, die an besonders schwer zugänglichen Lebensräumen vorkommen. Wegen des Klimawandels werden solche Habitate aber immer stärker exponiert. Dazu zählen vor allem Böden vor und unter Gletschern. Eine Forschergruppe aus Japan und Kanada hat nun zwei neue Pilzarten in Bodenproben von der Frontseite des Walker-Gletschers auf Ellesmere Island identifiziert. Dies zeigt, dass Leben auch unter enorm schwierigen Bedingungen gedeihen kann.

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Russische Rosatom erhält offizielle Kontrolle über Nordostpassage

Die Nordostpassage ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen Russlands. Mehr als 18 Millionen

Die Nordostpassage, die berüchtigte Wasserstrasse entlang der russischen Nordküste, gehört ganz offiziell zu Russland. Doch wer die Kontrolle über die Schifffahrt innerhalb der Passage kontrolliert, war bisher nicht ganz geklärt. Am 28. Dezember 2018 hat nun Russlands Präsident Vladimir Putin die Kompetenzen geklärt und die Leitung der staatlichen Rosatom offiziell übertragen. Diese ist nun für die gesamte arktische Infrastruktur entlang Russlands nordischer Lebenslinie vreantwortlich.

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Arktische Infrastruktur durch schmelzenden Permafrost gefährdet

Der Permafrost im Boden der arktischen Regionen ist nichts anderes als gefrorene Staunässe, die

Gedenken Sie, in den nächsten 30 Jahren ein Häuschen im hohen Norden zu erwerben, sollten Sie nochmals genau darüber nachdenken. Denn Wissenschaftler der Universität von Alaska in Fairbanks haben errechnet, dass über siebzig Prozent der arktischen Infrastruktur bis in 30 Jahren durch den abtauenden Permafrostboden von Zerstörung gefährdet ist.

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Algen gedeihen prächtig unter grönländischem Meereis

Die Grönlandsee ist eine 1.2 Mio. Quadratkilometer grosse Wasserfläche, die ozeanographisch sehr

Die Grönlandsee, zwischen Grönland und Spitzbergen gelegen, ist eigentlich Teil des arktischen Ozeans. Im Winter ist sie grösstenteils von Meereis bedeckt und scheint eine weisse, lebensfeindliche Wüste. Doch einmal mehr trügt der Schein, denn unter der Wasseroberfläche gedeihen mikroskopische Algen n Hülle und Fülle. Eine internationale Forschungsgruppe hat nun herausgefunden, dass diese Algen die ozeanischen Ökosysteme mit Energie beliefern, und zwar in Etappen.

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AECO unterzeichnet Tierschutzerklärung gegen Wilderei

Eisbären sind das Sinnbild der Arktis. Doch in Kanada und Grönland wird das Tier unter Auflagen

Wer als Tourist in den arktischen Regionen unterwegs ist, möchte entweder sich oder den Lieben zuhause ein möglichst originales (und originelles) Souvenir mitbringen. Doch neben den rechtlichen Überlegungen, ob man das aus Tierprodukten hergestellte Mitbringsel überhaupt einführen darf, spielt auch der Ursprung des Produktes eine wichtige Rolle. Also, ist das Tier legal oder illegal gejagt und erlegt worden. Die AECO, der Verband der arktischen Expeditionsfahrtengesellschaften, hat nun einen wichtigen Schritt unternommen und die Reise- und Tourismuserklärung gegen illegalen Wildtierhandel unterzeichnet.

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