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Homo-Glück im Zoo von Bremerhaven. Von den 20 Humboldt-Pinguine leben sechs in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung. Die weltberühmten schwulen Pinguine sind nun Mama und Papa geworden.

HumboldtpinguinDie kuriose Geschichte nahm ihren Anfang als ein von einem brütenden Pinguinpaar verstossenes Ei dem Homo-Pärchen untergeschoben wurde. Die beiden Ersatzväter nahmen das Ei unverzüglich an. Nach einer Brutzeit von 35 Tagen schlüpfte am 25. April das Kücken. Noch ist unklar ob es sich beim Kücken um ein Weibchen oder Männchen handelt, wie der Zoo-Tierarzt Joachim Schöne berichtet. «Wenn das Pinguinkücken etwas grösser ist werden wir ihm eine Feder ziehen und mittels einer DNA-Analyse sein Geschlecht bestimmen» so Schöne. «Die Ersatzeltern kümmern sich rührend um den Baby-Pinguin, genau so wie heterosexuelle Paare. Zurzeit füttern beide Väter ihren Nachwuchs mit vorverdautem Fischbrei. In zwei Monaten ist das Federkleid komplett. Dann werden wir das Kücken von den Ziehvätern trennen und an Fische gewöhnen. Er darf dann frei im Gehege rumlaufen.» meint der Zoo-Tierarzt. Pflege und Fütterung des adoptierten Nachwuchses bestimmten seither den Alltag der offensichtlich glücklichen Väter.

Humboldtpinguin-Hoehle

Die schwulen Pinguine vom Bremerhaven machtem schon im Jahr 2005 erstmals von sich reden als der Versuch die Homo-Pinguine für eigens aus Schweden importierte Weibchen zu begeistern scheiterte. Die Homo-Paare schenkten den Reizen der «Schwedinnen» keine Aufmerksamkeit und brüteten in ihren Höhlen weiterhin auf Steinen, die ihnen als Ersatz für die ausbleibenden Eier dienten. Das Vorhaben der Zooleitung haben dazumal heftige Proteste von Schwulenorganisationen hervorgerufen.

Humboldtpinguine-Wasser

Anjas Pinguine