Am 6. Oktober 2013 erscheint die Ausgabe 18 von PolarNEWS und diesmal ist diese mit 76 Seiten um ganze 8 Seiten umfangreicher als die letzten Ausgaben. Wir platzen aus den Näten - einziger Schwachpunk ist das Interesse an potentiellen Inserenten. Nichts desto trotz finden die Leser wiederum interessante Storys rund um die Poleregionen.

Das Jahr der Kaiserpinguine

Das Jahr der Kaiserpinguine

Kaiserpinguine bestreiten einen der aussergewöhnlichsten Lebenszyklen der gesamten Tierwelt. Als einzige Tierart wagen sie es, während des antarktischen Winters zu brüten und ihren Nachwuchs grosszuziehen. Kaiserpinguinküken haben keine rosige Kindheit. Ihre zarten Körper sind tiefsten Temperaturen von bis zu minus 60 Grad und extremen Stürmen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h ausgesetzt.

Aufgrund dieser Umstände ist es erst wenigen Menschen gelungen, den gesamten Lebenszyklus der Tiere zu dokumentieren. Der deutsche Physiker Stefan Christmann beobachtete während eines 15-monatigen Forschungsaufenthaltes auf der deutschen Antarktis-Station Neumayer III die nahegelegene Kaiserpinguin-Kolonie – exklusiv für PolarNEWS.

Riesen Antarktisdorsch

Riesen-Antarktisdorsch

Es existieren 56 verschiedene Arten von Antarktisdorschen. Alle zusammen machen bis zu 68 Prozent der gesamten Fischfauna der Antarktis aus. Die beiden grössten bilden die eigene Gattung und heissen Riesen-Antarktisdorsch und Schwarzer Seehecht. Dass der Riesen-Antarktisdorsch die wichtigste Beute der Fischfangflotten in der Antarktis bilden, ist unbestritten. Ein ausgewachsener Brocken kann bis zu 80 Kilo schwer werden, das Tier hat wenig Knochen und schmackhaftes Fleisch. Mit Fangleinen, die bis zu 130 Kilometer lang und mit bis zu 30'000 Haken besetzt sind, ziehen die Schiffe durch die kalten Gewässer und ziehen tonnenweise Antarktisdorsch raus

Nobu Shirase

Nobu Shirase der japanische Entdecker

Leutnant Nobu Shirase führte 1911/12 die erste japanische Antarktis-Expedition an. Das Unternehmen wurde zur merkwürdigsten Entdecker-Fahrt aller Zeiten. Als Nobu Shirase im Jahr 1909 verkündete er wolle zum Südpol, war das der Witz des Jahres. Die Japaner krümmten sich vor Lachen, die Presse machte sich unverhohlen lustig über ihn, und die Regierung zeigte keinerlei Verständnis für das Zwängeln dieses unbedeutenden Armeeoffiziers aus der nördlichen Präfektur Akita.

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