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Am 21. Juni um 07:45 Uhr MESZ erreicht die Sonne den nördlichen Wendekreis. Somit ist auf der Nordhalbkugel der längste Tag erreicht und im Süden die längste Nacht. Während im Norden, nördlich des Polarkreises die Sonne nicht untergeht, herrscht am Südpol stockdunkle Finsternis.


Die Sonnenwende stellt den Zeitpunkt dar, in dem die Sonne im Lauf eines Jahres den grössten nördlichen oder südlichen Abstand vom Äquator erreicht. Ab dem 21. Juni wandert die Sonne wieder in Richtung Süden, bis sie am 21. Dezember ihren südlichsten Punkt erreicht. Jedes Jahr wandert die Sonne zweimal zum Wendekreis - einmal zum nördlichen und einmal zum südlichen.

Tageslaenge

Mitternachtssonne

Als Mitternachtssonne wird die in Gebieten nördlich des nördlichen, bzw. südlich des südlichen Polarkreises Mitternacht sichtbare Sonne bezeichnet.
Während in Longyearbyen dem Hauptort auf Spitzbergen die Sonne vom 20. April – 22. August nicht mehr untergeht, ist sie am Nordpol bereits vom 20. März bis zum 23. September vollständig über dem Horizont sichtbar.

Nordpol
Am Nordpol scheint die Mitternachtssonne vom 20. März bis zum 23. September.

Polarnacht

In den Polargebieten im Zeitraum um die Wintersonnenwende herrscht die Polarnacht. Während mindestens eines Tages steigt die Sonne nicht vollständig über den Horizont. Es ist also den ganzen Tag dunkel, abgesehen von einer kleinen Mittagsdämmerung an den Randgebieten der Polarzone. Am geografischen Nordpol und Südpol dauert die Polarnacht fast ein halbes Jahr, an den Polarkreisen genau einen Tag. Je näher man sich dem Nord- oder Südpol nähert, umso länger dauert die Polarnacht. Ein Phänomen der Polarnacht sind die Polarlichter, welche geisterhaft über den Himmel huschen.

Polarnacht-Antarktis
In der Antarktis, auf der amerikanischen Forschungsstation McMurdo, herrscht von April bis August Polarnacht.